Archiv für~gedankenblase~

Aufruf

„Verkaufe Gehirnmasse meistbietend bei Ebay gegen ein bisschen Glück….“

Furchtbar alt

Bis morgens halb sechs die Nacht durch zu feiern, macht extremen Spaß. Um halb sieben erst zu Hause zu sein, weniger. Wenn man dann um 15 Uhr aus dem Bett kriecht und nur noch ein halber Mensch ist, scheint es ebenfalls nicht mehr sehr lustig. Und um 19 Uhr erneut feiern zu fahren, grenzt eigentlich an Selbstzerstörung. Ich hab einfach eine Kondition mehr. Vor zehn Jahren war das alles irgendwie einfacher. :-P

Mysteriös…

Im ganzen Haus fehlen vor den Wohnungseingangstüren die Fußabtreter!?

*örks*

Ich bin immer wieder erstaunt, wie einfallsreich einfallslos Spam-Mails sein können.

Man vergisst.

All die flüchtigen Momente, die im Augenblick des Erlebens eine kleine Ewigkeit andauern.

Frage des Tages

Woraus wird Tannenhonig gewonnen?

[Will man die Antwort wirklich wissen?]

Blickwinkel

Alte Zöpfe soll man abschneiden, so nun geschehen mit meiner Blog-Sammlung im Thunderbird. Es gab vor drei, vier Jahren eine Zeit, in welcher ich eine Menge Blogs per RSS-Feeds verfolgte, erst im Web 1.0 lebte und danach ins 2.0 übersiedelte. Vor etwa zwei Jahren habe ich die Feeds abbstellt, doch die zugehörigen Ordner aus  Nachlässigkeit (oder Nostalgie?) bisher nicht gelöscht – vielleicht könnte man ja das ein oder andere nochmal gebrauchen?!
Das Internet ist eine feine Sache, man findet dort alle möglichen und unmöglichen Sachen, die mal wahr und mal fadenscheinig sind, man kann schnell in den Untiefen des Worldwideweb Stunden verbringen und Sinnvolles und Unsinniges entdecken. Dies geschah für mich jedoch immer unter der Prämisse, nicht das Leben 1.0 zu vernachlässigen und war dementsprechend auf Dauer ziemlich stressig. Irgendwann war für mich Schluss mit dieser bis dahin tiefen „Freundschaft“ zu Blogs, Feeds & Co., doch vertrete ich bis heute den Standpunkt, mit Internet lebt es sich im Alltag wesentlich einfacher, wenn man es für sich zu nutzen weiß.
Während ich nun also einen Ordner nach dem anderen lösche, lese ich die Namen der Blogs und ein wenig kommt es mir vor, als würde ich alte „Bekannte“ treffen. Ich google den ein oder anderen nach, schaue, ob derjenige weiterhin zur Bloggergemeinde gehört und wenn ich fündig werde, lese ich manch einen aktuellen Artikel quer. Klein-Bloggersdorf lebt – und ich komme mir vor wie ein Aussteiger. Sicherlich mögen die Blogger eine umfangreiche Gemeinde sein, hin und wieder tun sie den Finger auf wunde Punkte in unserer Gesellschaft drücken, hinter allem stecken mündige, lebendige Bürger. Doch für jemanden, der kein „Mitglied“ (mehr) ist, wirkt das alles sehr befremdlich und ich verstehe inzwischen den allgemeinen Vorwurf, die Blogger würden sich zu wichtig nehmen. Auch in der „modernen“ Generation gibt es genügend Mitmenschen, die sich mit der Thematik Bloggen nicht auseinandersetzen und keinen Bezug dazu haben beziehungsweise sind mir genügend Blogs bei meiner Rundschau aufgefallen, die inzwischen deutlichere Grenzen zwischen Leben 1.0 und Web 2.0 ziehen. Bloggersdorf ist halt nicht der Nabel der Welt, auch wenn manch ein „Anwohner“ es gern so sehen möchte und sich dementsprechend aufführt. Man bekommt es im wahren Leben selten bis gar nicht mit, wenn in der Bloggerwelt eine Revolution entbrennt. Das Internet ist und bleibt in meinen Augen schnelllebig, unübersichtlich und besteht letztendlich doch nur virtuell, jedoch glaube ich, dass so manch ein Blogger das inzwischen aus den Augen verloren hat.
Ich bin froh, dass ich meine kleine, nicht beachtete Dunkelkammer abseits von Bloggersdorf großgezogen habe – im Gegensatz zur damaligen Zwergenwiese -, denn hier gehen mir nicht die Leser flöten, wenn ich mal drei Tage einfach nichts poste. Das ist der Vorteil, wenn man keine treue Leserschaft mehr hat.
Man entscheidet letztendlich natürlich immer selbst, in welchem Umfang und Tempo man sich einer Sache widmet und ich für meinen Teil habe mich für eine wohldosierte, aufs Minimum beschränkte Teilnahme am virtuellen Leben entschieden.
[Nun muss ich jedoch zugeben, wenn ich diesen Post zu Ende geschrieben habe, werde ich nach zwei Jahren meine RSS-News wieder in Betrieb nehmen, entrümpelt, aufgeräumt und neu sortiert, mit lediglich einer kleinen, feinen Auswahl. Die Hälfte davon werden Menschen betreffen, die ich auch im wahren Leben kenne - es geht am Ende halt nichts über die Bequemlichkeit der modernen Technik. ;-) ]

Boah…

… ich brauch URLAUB!

Biorhythmus

Nachdem ich nach einer durchwachten Nacht heute Morgen um 9 Uhr ins Bett gekrochen  bin und bis 15 Uhr eine Mütze Schlaf genommen habe, bin ich nun gespannt, wann der Sandmann mich heute Abend besuchen kommen wird… *seufz*

Und sonst?

Da geh’ ich mit pumucklroten Haaren hin!

Ach ja – und Bungee-Jumping würd ich auch gern mal machen.

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