Archiv fürFebruar, 2008

Alsterwasser

Hamburg

Morgen geht’s für vier Tage ins schöne Hamburg - oder auch “Badeurlaub”, wenn man den Meteorologen Glauben schenken darf. Vier entspannte Tage mit Musical, Reeperbahn und Fußball - und vermutlich viel Wasser, aber das soll im Vorfeld die Freude nicht trüben. Das Köfferchen ist wieder einmal gepackt… Bis Montag!

Ruhelos

Was ist das, was ich fühle? Ich bin unruhig, gereizt, schlecht gelaunt und nervös - seit Wochen.  Mir ist, als hätte sich ein dunkler Schleier über meine Seele gelegt. Ich fühle mich wie betäubt. Doch nur selten habe ich noch Tränen, welche mein Herz von seiner Unruhe befreien. Obwohl ich mich an die schönen Momente in meinem Alltag klammere [und sind sie noch so winzig], so fühle ich mich doch, als würde jeden Tag ein weiteres Steinchen unter meinen Füßen wegrutschen.

Ich möchte so gern nach einer Hand greifen, die mich durchs Leben begleitet…

Geheimtipp

Wenn ich mal irgendwann wieder verliebt bin, dann gebt dem Mann diesen Tipp. Danach heirate ich ihn und will Kinder von ihm, garantiert. Wo sind die Männer, die sowas traumhaft Schönes (und [für Blumen] sündhaft Teures) verschenken?

Wechselspiel

Seit einigen Tagen wächst der Knoten [in meinem Bauch]. Seltsame Leere herrscht [in meinen Gedanken]. Und doch ist es manchmal nur die Stille, welche ich zur Zeit ertragen kann. Die ruhelosen Momente [dazwischen] fülle ich mit Musik, die aggressiv und schnell aus den Kopfhörern bzw. Boxen schallt.

Ich verabscheue den Stress, der im Moment in meinem Leben herrscht - und doch ist es das Einzige, was mich zur Zeit vorantreibt. Jeden Morgen zwinge ich mich aufzustehen und mich dem zu stellen, was der Tag mir bringt [an Gedanken und Gefühlen]. Jeden Abend blicke ich auf einen Tag zurück, der schneller nicht hätte vergehen können - und doch werden die Stunden mit der Dunkelheit zäh und lassen mich am Ende [des Tages] mit einem Gefühl der Einsamkeit zurück.

Ich bereue und ich hoffe, ich lebe und ich leide, ich falle und ich stehe auf {ein ständiges Wechselspiel}.

Ich bin hungrig auf das Leben und gleichzeitig habe ich es satt.

[...}

Es hasst nur jemand, der fühlt, dass er niemals ungeschehen, nicht existent machen wird, was passiert ist.

Stanislaw Brzozowski

Vernunft

Gibt es das - Vernunft als Trennungsgrund? Was ist es, wenn zwei Menschen sich trennen, obwohl sie sich noch lieben, aber als Paar nicht mehr miteinander leben konnten?

Wir haben nebeneinander hergelebt,  es wurden Fehler gemacht, Vorwürfe bauen aufeinander auf.  Jeder schwieg in seiner Verzweiflung.

Wir zogen die Mauer zwischen uns Stein für Stein in die Höhe und übersahen dabei, dass sich auf jeder Seite eine Hälfte des liebenden Herzens befand, welches mal Eins gewesen ist.

Es war und ist etwas Besonderes. Doch was bringt es heute, wenn man sich drei Jahre in die Schwächen des Anderen verrannt hat?

Ich will ihn nicht loslassen. Aber auch mein Herz nicht vor Anderen verschließen. Es kommt, was kommt. [Aber manchmal wünschte ich, ich könnte die Zeit ein, zwei Jahre vordrehen. Er und ich hätten jeder unsere Zeit für sich hinter uns und könnten wieder neu und unbefangen an das Besondere rangehen, was uns gegeben war, ohne in alte Muster zu verfallen.]

XX

Zitiert

“Manche setzen ein strahlendes Gesicht auf, um ihre Tränen am Fließen zu hindern. Andere tragen ein albernes Grinsen zur Schau, um ihre Angst zu verbergen.”

Allein

Ich hasse auf eine gewisse Art das Single-Leben.

Ich sehne mich nach Nähe, Zuneigung und Zärtlichkeit, nach Umarmungen, einem Kuss und einem liebevollen Streicheln. Ich vermisse das gemeinsame Zubettgehen; ich hasse es, allein am Morgen zu erwachen.

Ich kann mich selbst dafür nicht ausstehen, an einem Samstag Morgen um diese Zeit am PC zu sitzen und - die Tränen rollen mir über die Wangen. Ich hasse es.

After Friday Night

Ich fühl mich im Moment sehr einsam. Grausam.

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