Archiv fürJanuar 11, 2008

Am Rand

Diese endlos erscheinende Unruhe ist etwas schreckliches. Lieber weine ich mir die Augen aus dem Kopf. Dann kann ich mich wenigstens selbst bemitleiden.

Zäh

Raste die Nacht [nicht schlafend] viel zu schnell vorbei, schleppt sich der Tag wie ein endlos dehnbares Gummiband.

Zwei ebenso ruhelos durchfühlte Tage liegen noch vor mir.

Worte, die darauf warten, gesprochen zu werden.

Angst

Vor Montag.

Auf und ab

Heute Nacht habe ich bis halb vier wach gelegen. Meine Gedanken sind gerast - und als wenn das Herz mithalten wollte, schlug es in der Stille der Nacht in einem zu schnellen Takt. Vier Stunden lag ich bereits im Bett, als mein Körper sich in seiner Müdigkeit endlich gegen meinen Kopf durchsetzen konnte.

In Gedanken hörte ich immer wieder die gleichen Sätze, Fragmente des Tages. Tausendmal ging ich gedanklich den Tag durch, immer wieder die gleichen Bilder.

Die Gedanken gingen ihren Weg. Tasteten sich schleichend vor, wurden verworfen, durch neue ersetzt. Stakkatoartig prasselten sie auf mein müdes Herz nieder.

Ein Herz, das sich [wartend] sehnt.

Es quälte sich durch den wilden Rhythmus, den die Emotionen peitschend vorgaben.

Hinter allen Gedanken - ein Fragezeichen. Was, wenn…

Ja - was ist, wenn…?