Aufrechnung
2007: Gewinne und Verluste.
(2008: Hoffnung.)
Wenn vertraute Situationen auf veränderte Umstände treffen, ist es gerade beim ersten Mal schwer, damit umzugehen.
Ich bin ruhelos und doch ruhig. Wenn die Stimme der Vernunft zum ersten Mal den Ruf des Herzens ignoriert - und übertönt, hinterlässt es ein schales Gefühl.
Nebeneinander,
und doch weit entfernt.
Manchmal ist das Eis dünner, als man denkt. Und hält an anderen Stellen besser, als man dachte.
Gedanken, die niedergeschrieben werden, hält man für die Ewigkeit fest.
Worte, welche mit der Zeit in ihrer Deutlichkeit verblassen, bleiben - Stück für Stück - erhalten.
Zeilen, die manchmal nach Jahren befremdlich klingen - oder Erinnerungen wecken können.
Längst vergessen geglaubtes scheint wieder lebendig - manchmal schön, mal traurig.
Gefühle, die durch aneinander gereihte Worte wieder Raum erhalten - den Moment erhellen, aber auch verdunkeln können.
Augen voller Tränen. Tränen, die immer wieder über das Gesicht laufen, so lang das Herz keine Ruhe findet.
Momente, angefüllt mit schönen Erinnerungen und lachenden Gesichtern - Kraft gebend.
Weil sie zeigen - wir sind füreinander da.
Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen: es muss anders werden, wenn es gut werden soll.
Georg Christoph Lichtenberg
Apfelstreuselkuchen von Omi, Fotos von Weihnachten, liebe Worte von Freunden, Kerzenlicht, entspannte Musik.
Glück.